Mahmuts Blog

Februar 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

im Februar durfte ich den Fußball von einer ganz anderen und für mich neuen Seite kennenlernen, nämlich aus der Sicht des Trainers. Wie bereits in meinem letzten Blog erwähnt, habe ich in der Sportschule Kamen-Kaiserau die Grundlagen und das Fachwissen des Trainer-Dasein erfahren dürfen. Zum Ende des Monats ging es also nach 18 lehrvollen und intensiven Bildungstagen in die ernste Phase über. Die Trainerprüfung, bestehend aus insgesamt 4 Prüfungsteilen galt es innerhalb von drei Tagen zu absolvieren und zu bestehen.

Dabei bewerteten uns die Fußballdozenten nach theoretischen sowie praktischen Leistungen. So musste jeder der 25 Kursteilnehmer zunächst ein vollständiges Training skizzieren und dem Plenum in einem etwa zehn minütigen Vortrag vorstellen. Folglich sollte auch auf dem Platz bewiesen werden, ob man das Zeug dazu hat, diese Inhalte seinen Spielern zu vermitteln. Dabei achteten die Prüfer besonders darauf, wie die Trainerlehrlinge versuchen, die jeweiligen technischen und taktischen Aspekte jeder Übung ihren Spielern beizubringen. Konnte man sich bis hierhin noch gemeinsam als Gruppe präsentieren, sah es in der mündlichen Prüfung und in der Klausur schon ganz anders aus.

Hier war jeder auf sich alleine gestellt. So sollte man in der mündlichen Prüfung den Fußball-Lehrern anhand eines Videos, in der eine Spielszene dargestellt war, eine Spielanalyse über die falschen bzw. richtigen technischen sowie taktischen Abläufe der gezeigten Spielern darlegen. Gar nicht so einfach, denn schließlich galt es das Verhalten einer ganzen Mannschaft zu beobachten und jeweilige Schlüsse daraus zu ziehen. Doch auch hier konnten wir auf das in der Sportschule vermittelte Fachwissen vertrauen und schafften es eine zufriedenstellende Analyse des Spielausschnitts zu präsentieren.

Zu guter Letzt gab es noch die Klausur. Eine Klausur, in der nicht nur fußball-spezifische Fragen beantwortet werden mussten, denn auch wissenschaftliche sowie psychologische Themen sind fester Bestandteil des heutigen Sports. Von der Lehre der Mannschaftsführung und dem Umgang mit einzelnen Spielern bis hin zu der Reaktion des Körpers auf eine intensive Trainingswoche waren sämtliche Themengebiete vertreten. Eine rückblickend gesehen ziemlich unerwartet umfangreiche und intensive Prüfungswoche neigte sich somit dem Ende zu.

Grund zum Jubeln hatten am Ende alle 25 Prüflinge, denn alle konnten die Prüfung bestehen und sind nun stolze Besitzer der B-Lizenz. Diese Tatsache verlangte auch den Prüfern lobende Worte ab. Abschließend kann ich sagen, dass sich während meiner Trainerausbildung tolle Freundschaften entwickelt haben und es sich lohnt, an einem Trainerkurs teilzunehmen, wenn man mehr über den Fußball erfahren will.

Bis bald!

Euer Mahmut

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