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Kreispokal: TuS ist in Erkenschwick gefordert

In allen Amateurligen ruht an diesem Wochenende aufgrund des Totensonntags der Ligabetrieb. Im Kreis Recklinghausen geht es aber mit dem Kreispokal weiter – das letzte Viertelfinale steht an.

Auf dem Kunstrasenplatz in Erkenschwick kommt es am Freitag um 19.30 Uhr zu dem wahrscheinlichsten emotionalsten Duell in der Runde der letzten Acht. Vielleicht sogar des gesamten Wettbewerbs.

Auch und im Besonderen bei einigen TuS-Spielern und beim Trainer ist es ein Match gegen jenem Verein, bei dem sie bisher ihre größten sportliche Erfolge gefeiert haben. „Wir haben diesen Ort sehr, sehr wertgeschätzt, einige der besten Dinge in unserem Leben sind dort passiert. Daher freuen wir uns natürlich darauf. Dass das alles speziell werden wird, ist ja gar keine Frage. Aber sportlich ist es leider das mit Abstand härteste Los, das im Topf war,“ sagt Magnus Niemöller, der von 2002 bis 2016 als Trainer am Stimberg tätig war.

Beide Teams haben souverän den Sprung ins Viertelfinale geschafft. „Wir haben ohne Zweifel mit der Spvgg. Erkenschwick dem höchstmöglichen Berg zu besteigen. Sportlich maximal anspruchsvoll, emotional, spannend. Und: Man kennt sich. Es wird ein intensives Spiel, auf das beide Mannschaften gut vorbereitet sein werden. Am Ende werden wir sehen, welches Team am meisten aus sich herausholen konnte.“

Es spielen – so der TuS-Trainer – die ohnehin derzeit besten Mannschaft im Kreis Recklinghausen gegeneinander. „Erkenschwick kann überall auf der Welt Tore schießen. Wir können nicht einfach nur darauf hoffen, gegen sie zu null zu spielen. Es wird ein völlig offenes Spiel.“ Die Truppe von Zouhair Allali habe zuletzt verschiedene Grundordnungen gespielt, wirke insgesamt sehr stabil, könne mitunter robust und gekonnt verteidigen und geschickt kontern.

„Wir können dieses Spiel nicht bis ins allerletzte Detail vordenken. Aber wenn wir am Freitag nicht gut sind, wird es für Erkenschwick leicht,“ fügt Niemöller hinzu, der Thomas Swiatkowski, Rafael Hester und Deniz Batman (nach seinem Platzverweis gegen Rheine für zwei Spiele gesperrt) definitiv ersetzen muss. „Es ist aber ein gutes Gefühl für uns, dass unsere Spieler auch schon in der schwersten Aufgabe bewiesen haben, ihre Top-Leistungen bringen zu können. Wir haben in diesem Wettbewerb schon einiges erreicht und wollen bis zum Ende weitergehen.“