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Kreispokal: TuS steht im Halbfinale

Der TuS Haltern hat sich am Freitagabend im Kreispokal-Viertelfinale bei der Spvgg. Erkenschwick durchgesetzt (2:0). Torschütze zum 1:0 war Stefan Oerterer, der zuvor sieben Jahre bei den Gastgebern spielte.

Von Christopher Kremer

Ein bisschen ein besonderes Tor sei es für ihn schon gewesen, erklärte Halterns Torjäger Stefan Oerterer. „Deswegen habe ich auch nicht groß gejubelt“, sagte er. Das Wiedersehen mit seinem Ex-Team wollte er aber nicht überbewerten.

Es dauerte am Freitag bis zur 72. Spielminute, bis der Oberligist aus Haltern gegen den Westfalenligisten Erkenschwick zur Führung traf. Zur Stelle war Halterns Toptorjäger Stefan Oerterer (acht Oberligatore). Das 2:0 und damit die vorzeitige Entscheidung besorgte acht Minuten später Jannis Scheuch.

Dabei hätten die Gastgeber in der ersten Halbzeit sogar in Führung gehen können. „Da haben wir ein bis zwei Chancen zugelassen“, sagte Oerterer. Auf der anderen Seite habe Schiedsrichter Armin Sieber in der zweiten Minute nach einem Foul an Scheuch im Strafraum nicht auf den Elfmeterpunkt gezeigt. „Den hätte man aus meiner Sicht geben können“, sagte Oerterer. In der zweiten Halbzeit hätten die Halterner es dann besser gemacht. Und das war für ihn gar nicht immer so einfach, „denn das Flutlicht in Erkenschwick ist eher eine Funzel.“

Freier Sonntag

Nach der Oberliga-Niederlage gegen Rheine (1:3) „tat es gut, auch mal wieder zu Null zu gewinnen“, sagte Oerterer. So konnten er und sein Team den freien Sonntag noch etwas mehr genießen.

Auch sein Trainer Magnus Niemöller war mit dem Sieg zufrieden. „Gerade in der zweiten Halbzeit war es eine stabile Partie“, sagte er. Seit über anderthalb Jahren habe der TuS Haltern nun kein Spiel im Kreispokal verloren. „Und auch dieses Jahr überwintern wir im Pokal“, ergänzte er. Das Halbfinale allerdings findet erst im April 2018 statt: Dann treffen Oerterer und Niemöller auf den SV Schermbeck.

Logisch, dass der Fokus auf den drei ausstehenden Oberligaspielen liegt, ehe es in die Winterpause geht. Ein wirkliches Ziel habe sich Oerterer nicht vorgenommen, außer „dass wir gerne jedes Spiel gewinnen würden“, sagte er, „insgesamt sind wir froh, dass wir als Aufsteiger da oben stehen.“ In der Winterpause könne man dann analysieren, was in der Saison noch möglich ist – und was nicht.

Quelle: Halterner Zeitung