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Oberliga: Nach dem Derby ist vor dem Derby

Der TSV Marl-Hüls und der TuS Haltern eröffnen bereits am Samstag den achten Spieltag in der Oberliga Westfalen. Anstoß am Marler Loekamp ist um 16 Uhr.

Der Erfolg gegen Herne sei abgehakt, der Sieg im Großen und Ganzen verdient gewesen – wenn auch um vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch, so Magnus Niemöller, der seiner Truppe nun dringend rät, die gesamte Aufmerksamkeit und Konzentration auf den kommenden Samstag zu lenken. Der Trainer erwartet in Marl ein schweres Kräftemessen: „Die TSV-Spieler haben aus einer nicht ganz einfachen Gesamtsituation eine tolle Haltung und Energie entwickelt und beherzte Auftritte hingelegt. Ihr Spiel ist geeignet, um über sich hinauszuwachsen. Und genau das prägt diese Mannschaft aktuell. Sie verfügen über talentierte Einzelspieler, über eine gute Offensive und eine stabile Defensive. Sie sind derzeit zu allem fähig, das mussten zuletzt ja auch schon Rheine und Paderborn am eigenen Leib erfahren.“

Nicht zuletzt deshalb weiß Magnus Niemöller, wie kompliziert und maximal unangenehm dieses Spiel werden könnte: „Wir brauchen ein gutes Gleichgewicht und werden alles reinknallen, was wir haben. Wir müssen an unserer Topleistung kratzen und uns erneut in eine Derbystimmung versetzen.“

Dass seine Truppe vor einer erneuten englischen Woche steht und bereits am kommenden Dienstag im Westfalenpokal-Achtelfinale in Herford (13 Uhr) gastiert, macht die Sache für den TuS-Coach nicht gerade leichter. Dabei kommt ihm allerdings zugute, dass einige angeschlagene Spieler aus dem Herne-Spiel – wie Innenverteidiger Nils Eisen – wahrscheinlich noch rechtzeitig fit werden. Thomas Swiatkowski fällt leider weiterhin aus.