TuS I.

Oberliga: Niemöller-Elf reist zum Spitzenreiter ASC Dortmund

Am Ostermontag gastiert die Niemöller-Elf zunächst bei Spitzenreiter ASC 09 Dortmund (15.00 Uhr), dann geht’s am Donnerstag nach Hamm bevor der TuS Ennepetal seine Visitenkarte in der Stauseekampfbahn abgibt. „Das nennt man dann wohl ein absolutes Hammerprogramm,“ sagt Magnus Niemöller vor dem schweren Gang in die Aprilwochen.

Von wahnsinnig aufgeregt und nervös kann im Halterner Lager aber keine Rede sein. „Wir haben noch so viele Spiele vor der Brust. Da wird in der Liga noch eine ganze Menge passieren. Wir spielen derzeit als Oberligaaufsteiger eine herausragende Saison und wollen die Spielzeit natürlich so gut wie möglich abschließen,“ sagt der Coach des TuS Haltern.

Der Blick gilt nun ganz dem Oberliga-Spitzenreiter, der nicht nur die heimstärkste Mannschaft der Liga ist, sondern als einziges Team (neben der Hammer Spvgg.) auch noch keine Niederlage daheim kassiert hat.

„Der ASC hat sehr viel Klasse. Schon das Hinspiel war kein Vergnügen, als wir schmeichelhaft mit 1-0 gewonnen haben. Wir haben es damals aber geschafft, mit unseren Möglichkeiten dagegenzuhalten und die bärenstarke Offensive des Gegners zu verteidigen.“ Der Tabellenprimus sei ein sehr stabiles Gebilde, wirke schon sehr routiniert und zeichne sich durch einen flüssigen Spielstil aus. Niemöller: „Ihr Kader genügt allerhöchsten Ansprüchen. Natürlich sind Maxi Podehl und Kevin Brümmer herausragende Kicker, aber auch die Jungs, die etwas weniger im Rampenlicht stehen, verrichten einen grandiosen Job.“ Rosenkranz und Drontmann etwa, mit denen Niemöller und andere seiner Akteure in Erkenschwick in die U19-Bundesliga, in die Oberliga und zumindest sportlich in die Regionalliga aufgestiegen sind, geben ihren fußballerischen Erfahrungsschatz an die jungen Spieler gekonnt weiter.

Es gebe – so der Trainer – im Aplerbecker Waldstadion zwei Dinge, die elementar wichtig sind: „Wir brauchen zum einen sehr viel Mut und Vertrauen in unsere eigene Leistungsfähigkeit. Zum anderen muss jeder Startspieler an seine persönliche Bestform herankommen. Beide Elemente sind alternativlos und nicht diskussionsfähig. Wir werden alles raushauen.“ Seine Spieler nehmen die Gesamtsituation so wahr, wie sie ist und werden am Montag „alles dafür tun, um bei diesem Oberliga-Topspiel eine tatkräftige Rolle zu spielen.“

Die zuletzt angeschlagenen Spieler, die in Herne fehlten, sollten wieder zur Verfügung stehen. Doch auf einen zentralen Abwehrspieler müssen die TuSler am Montag verzichten. „So viele Varianten haben wir nicht. Eine Dreierkette ist natürlich auch eine mögliche Option,“ sagt Niemöller bezüglich des Ausfalls von Tim Forsmann. „Wir müssen uns da etwas einfallen lassen und improvisieren. aber vor allem schauen, dass wir es optimal steuern. Denn die mentale und körperliche Belastung wird in den kommenden Wochen maximal sein.“