Fussball TuS I.

Oberliga: Niemöller erwartet gegen Rheine absolute Willensleistung

Das vorletzte Heimspiel in diesem Jahr bestreitet der TuS Haltern am kommenden Sonntag in der Stauseekampfbahn. Gegner ist um 14.30 Uhr der FC Eintracht Rheine.

Als „unwirklich“ beschreibt Halterns Trainer Magnus Niemöller die aktuelle Tabelle der Oberliga Westfalen. Abmeldungen und Spielausfälle verzerren das Tabellenbild enorm.

Ein Team, das bereits 12 Spiele ausgetragen hat, ist die Mannschaft von Trainer Uwe Laurenz, der „seit einer gefühlten Ewigkeit die Eintracht überaus erfolgreich coacht“, so Halterns Coach Magnus Niemöller. Ohnehin spielen die Gäste einen schnörkellosen Fußball. Und das mit ausgezeichneten Fußballern. Oberliga-Toptorjäger Timo Scherping (13 Treffer) und Philipp Fontein (6 Tore) in vorderster Front managen zusammen mit Viktor Braininger und Omar Guetat das gesamte Offensivspiel. „Du darfst es dieser Reihe nicht leicht machen, die Pässe reinzuspielen. Und Du musst Ihre Laufwege verstehen und aufnehmen und auch das Gegenpressing überstehen. Wir müssen auf der gesamten Spielfläche hellwach sein, nicht nur in der allerletzten Linie.“

Trotz des Spielausfalls in Hamm am letzten Wochenende glaubt der TuS-Coach nicht, dass seine Mannschaft aus dem Spielrhythmus gekommen ist. „Manchmal ist es für eine Gruppe auch gut, neue Kräfte zu schöpfen, auch mental, denn unsere Erfolge im Jahr 2017 waren wie eine aufsteigende Treppe. Mit absolutem Siegeswillen, viel Herz und Biss“, sagt Niemöller. Um aber auch darauf hinzuweisen: „Wir sind in der Oberliga als Aufsteiger nach wie vor in einem Prozess, uns zu finden. Aber das Bild wird immer klarer. Unsere Struktur, die individuelle Verhaltensweisen und die Offenheit gegenüber neuen Prinzipien prägen sich immer mehr aus.“

Gegen Rheine brauche sein Team erneut eine emotionale Leistung, eine absolute Willensleistung, um zu bestehen. Und möglicherweise einen A-, B- oder sogar C-Plan: „Wir wissen, dass Rheine herausragend ist, wenn sie ins Rollen kommen. Sie haben als einziges Team Kaan-Marienborn geschlagen, gegen Schalke gepunktet und die Regionaligisten Wiedenbrück und Rödinghausen aus dem Westfalenpokal gekegelt.“