Fussball TuS I.

Oberliga: Niemöller testet weiter

Die aktuelle Saison hat der Fußball-Oberligist TuS Haltern ohne große und schwere Verletzungen überstanden. Am vergangenen Wochenende war der Kader von Trainer Magnus Niemöller allerdings etwas ausgedünnt. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag standen für die Halterner Vorbereitungsspiele an. Dabei standen unter anderem Dennis Drepper (Hand), Marvin Schurig (Fuß), Christoph Kasak (Schulter), Lukas Opiola (Fuß), Lennart Rademacher (Fuß) und Marcel Ramsey (Hüfte) nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung.

Am Samstag nahm das Team am Rewe Kramer Cup des SV Vestia Disteln teil. Nach einer 1:2-Niederlage gegen die Spvgg. Erkenschwick im ersten Spiel ging es für die Halterner nur um den dritten Platz. Das Ergebnis gegen Erkenschwick sei schon etwas ärgerlich gewesen, sagte Niemöller, denn sein Team kassierte beide Gegentore per Elfmeter innerhalb von fünf Minuten. Davon sei der zweite laut Niemöller unberechtigt gewesen. Für den TuS traf Tim Forsmann.

Im Spiel um Platz drei machten es die Halterner besser: Mit 5:1 setzte sich das Team von Niemöller gegen den Gastgeber aus Disteln durch. Die Tore schossen Deniz Batman (2), Nils Eisen, Robin Pötter und Dennis Drepper. Auch wenn die Halterner gerne gewonnen hätten, „ist am Ende alles gut“, sagte Niemöller.

„Durchbeißen“

Und auch am Sonntag im Testspiel gegen den SuS Stadtlohn (Westfalenliga) konnte der TuS einen Sieg einfahren. „Und das mit einem sehr kleinen Kader“, sagte der Trainer, für den das Spiel unter dem Motto „Durchbeißen“ stand. Trotzdem setzte sich der Oberligist mit 2:1 durch. Torschütze für den TuS: Torjäger Stefan Oerterer (65. und 80.). „Man kann den Spielern, die gespielt haben, nur ein großes Kompliment machen“, sagte Niemöller.

Mit dabei war auch wieder ein Gesicht, das lange Zeit im Kader der Halterner gefehlt hat: Rund sechs Monate fiel Thomas Swiatkowski mit einer Knieverletzung aus, seit rund drei Wochen ist er wieder voll dabei. „Und es wird von Tag zu Tag besser“, sagte der 19-Jährige, der sich freut, wieder auf dem Platz zu stehen. Im Bereich der Fitness und der Abläufe in der Mannschaft habe er noch Aufholbedarf. Das sieht auch sein Trainer Niemöller so. „Aber ich habe richtig Bock“, sagt Swiatkowski. Mit dem Knie habe er keine Probleme mehr.

Quelle: Halterner Zeitung