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Oberliga: „Ö“ und Drepper treffen zum Sieg gegen Sprockhövel

Am elften Spieltag der Oberliga Westfalen empfing TuS Haltern die TSG Sprockhövel. In einer spannenden Partie setzte sich der TuS mit 2:1 (2:0) durch.

Im sechsten Heimspiel der Saison gelang es dem TuS Haltern, seine aktuelle Erfolgsserie weiter fortzusetzen: Durch Treffer von Stefan Oerterer (15.) und Dennis Drepper (33.) setzte sich der Aufsteiger gegen die TSG Sprockhövel durch und blieb damit zum siebten Mal in Folge ungeschlagen.

Leicht verdiente Punkte waren es aber nicht, die Haltern im Duell mit dem Oberliga-Absteiger am Ende der 90 Minuten in der „Stausee-Kampfbahn“ behalten durfte, denn die Gäste erwischten zunächst den besseren Start in die Partie. „Wir sind in den ersten 15 Minuten nicht so gut reingekommen, haben Sprockhövel tiefer erwartet“, erklärte TuS-Trainer Magnus Niemöller rückblickend. Sein Kollege – TSG-Trainer Andrius Balaika – pflichtete ihm bei: „Wir wollten von Anfang an sehr aktiv sein.“

Die Vorteile aus der Anfangsviertelstunde in Zählbares zu verwandeln, gelang den Gästen dabei allerdings nicht. Stattdessen nutzten die Hausherren ihre erste sich bietende Gelegenheit, als Kapitän Stefan Oerterer aus halblinker Position zur frühen Führung traf.

Mit dem 1:0 im Rücken erarbeitete sich der TuS dann nach und nach die Kontrolle über das Geschehen. Und nutzte seine nächste Großchance mit aller Effizienz, als Stürmer Dennis Drepper im direkten Gegenzug eines Sprockhöveler Abschlusses das 2:0 für Haltern erzielte.

Haltern scheitert, TSG trifft vom Punkt

Nach dem Seitenwechsel waren es dann ebenfalls lange Zeit die Hausherren, die auf dem Platz den Ton angaben. Und nachdem Oerterer schon kurz zuvor an TSG-Schlussmann Sven Möllerke scheiterte (53.), hatte der Halterner Spielführer kurz danach ein weiteres Mal das Nachsehen, als er nach einem Foul an Lukas Opiola vom Punkt aus an Möllerke scheiterte (59.).

Mit der Leistung seiner Mannschaft war TuS-Trainer Niemöller bis zu diesem Zeitpunkt einverstanden: „Ich war mit den Minuten 46 bis 62 richtig zufrieden, weil wir in dieser Zeit gar nichts zugelassen haben“, sagte er im Rückblick auf den zweiten Durchgang.

Trotzdem drohte der Spielverlauf kurz darauf noch einmal zu kippen: Nachdem ein TuS-Akteur den Ball im eigenen Sechzehner mit der Hand berührte, zeigte Schiedsrichter Marcel Neuer erneut auf den Punkt – dieses Mal allerdings zu Gunsten der TSG. Maximilian Claus verwandelte den Strafstoß (77.) und läutete damit eine spannende Schlussphase ein, in der die TSG alles versuchte, um am Ende doch noch einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen zu können.

Dies allerdings vergeblich. Es blieb beim 2:1 für den TuS Haltern. TSG-Trainer Andrius Balaika zeigte sich nach dem Abpfiff zwar enttäuscht, aber nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben uns viel vorgenommen und uns nicht aufgegeben. Im Großen und Ganzen war das ein gutes Auswärtsspiel. Einen Punkt hätten wir vielleicht verdient gehabt, aber es sollte nicht sein“, erklärte der 42-Jährige nach dem Spiel.

Quelle: Reviersport.de