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Oberliga: Spitzenreiter Herne ist am Sonntag zu Gast

Am Sonntag um 15 Uhr treffen in der Stauseekampfbahn nicht nur Nachbarn und alte Bekannte aufeinander, sondern es spielen die beiden amtierenden Meister der letztjährigen Westfalenligen gegeneinander. „Keine Frage, für beide Clubs ist das Jahr 2017 ein sehr erfolgreicher Abschnitt in ihrer Vereinshistorie, denn durch den Titelgewinn in der Westfalenliga haben beide Teams einen Meilenstein gesetzt und die Oberliga Westfalen durchaus noch einmal aufgewertet“, sagt Halterns Coach Magnus Niemöller vor dem Aufsteigerduell.

Und beide Mannschaften sind nach sechs Spieltagen auch glänzend in diese Saison gestartet. Der TuS Haltern als Tabellensechster hat bisher solide gepunktet und ist mit der bisherigen Ausbeute mehr als zufrieden. Noch etwas besser als der TuS hat die Elf von Christian Knappmann das Startprogrammhinter sich gebracht  14 von 18 Punkten haben die Herner bisher geholt, dabei als einziges Team der Liga noch kein Meisterschaftsspiel verloren. Der Lohn: Die alleinige Tabellenführung.

Im Halterner Lager ist man von der jüngsten Entwicklung des Traditionsvereins nicht überrascht: „Sie sind sehr laufstark, haben eine gute Balance in ihrem Spiel, das sehr variantenreich angelegt ist. Wir müssen gegen ihre herausragenden Fähigkeiten gewappnet sein. Christian Knappmann macht mit seiner Truppe einen Riesenjob. Knappi und Herne – das passt einfach“, lobt Magnus Niemöller den kommenden Gegner. Ohnehin seien Spieler wie Onucka, Ferati, Zaskoku, Kurtovic oder Kühn mit sehr viel Erfahrung ausgestattet und prägende und einflussreiche Figuren auf dem Platz: „Die Tabelle lügt nicht. Westfalia Herne ist aktuell eine Herausforderung, die nicht größer sein kann, aber das macht die Sache natürlich nicht weniger reizvoll.“

Club, Trainer und Mannschaft erhoffen sich am Sonntag einen großen Zuschauerzuspruch, denn „beide Teams brauchen die Wechselwirkung und den Support der eigenen Fans.“ Zum Personal: Andre Koch macht deutliche Fortschritte, Thomas Swiatkowski fällt hingegen weiterhin aus. Gut möglich aber, dass Phil Janicki nach überstandenen Rückenproblemen wieder in den Kader rückt. Ansonsten vertraut Niemöller wohl dem gleichen Spielekader, das zuletzt ein beachtliches 1-1 auf Schalke holte.