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Oberliga: TSG Sprockhövel kommt in die Stauseekampfbahn

Am kommenden Sonntag bestreitet der TuS Haltern sein sechstes Heimspiel in der Oberliga Westfalen. Um 15 Uhr stellt sich Regionalabteiger TSG Sprockhövel in der Stauseekampfbahn vor.

„Sie haben zurecht das Gefühl, dass sie eigentlich mehr Punkte haben müssten“,  sagt TuS-Coach Magnus Niemöller. In den letzten beiden Spielen gegen Rheine und Paderborn brachten die Schützlinge von Trainer Andrius Balaika jeweils eine 2:0-Führung nicht ins Ziel. „Sie haben ein sehr gutes Positionsspiel und mit Max Claus einen sehr intelligenten Stürmer, der sich gut bewegt und weiß, wann er Tiefe schaffen und wann er entgegenkommen muss. Sie haben einen außergewöhnlich klaren und langen Ballbesitz und mit dem Ex-Velberter Patrick Pytko, Elsamed Ramaj und John Buceto viel Speed in vorderster Reihe.“

Wie schon beim Remis in Ennepetal (Niemöller: „Ein ganz wichtiger Mannschaftspunkt“) wird es also eine extrem schmale Gratwanderung für den TuS gegen einen taktisch cleveren Gegner. „Wir müssen eine ausgewogene Balance zwischen einem geduldigen Spielvortrag und einer gesunden Kontersicherung finden“, empfiehlt der Coach, „zuletzt war unsere Restverteidigung immer gut, unsere Absicherung aber nicht ganz so zufriedenstellend. Wir dürfen nicht überdrehen“, redet der Trainer seinen Spielern ins Gewissen.

Der Einsatz einiger angeschlagener Spieler steht extrem auf der Kippe. Bei Rafael Hester, Andre Koch, Stefan Oerterer, Nils Eisen, Paul Keller oder Lars Pöhlker gehe „der Daumen aktuell eher runter als hoch.“ Vielleicht kann eine finale Entscheidung erst am Sonntag Mittag getroffen werden. „Aber“, so der TuS-Trainer abschließend, „unser Leistungsgefälle ist nicht so groß, dass das riesige Auswirkungen haben wird.“