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Oberliga: TuS reist zur U23 des SC Paderborn

Auf dem Kunstrasenplatz am Nachwuchsleistungszentrum in Paderborn trägt der TuS Haltern am Sonntag sein vorletztes Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2017 aus. Gegner ist die U23 des Drittligisten. Der Anstoß erfolgt bereits um 13.30 Uhr.

Erst ein 3:2 gegen Hamm und dann zuletzt ein machtvolles 6:0 in Brünninghausen. Paderborns Resultate sind für Halterns Trainer Magnus Niemöller allerdings keine allzu große Überraschung. „Es war ja nur ein Frage der Zeit, bis sie durchstarten.“ In vielen Hinrunden-Spielen sei die Truppe von Coach Michel Kniat bereits die klar bessere Mannschaft gewesen. „Sie haben zurecht Gefühl entwickelt, dass sie eigentlich mehr Punkte haben müssten. Wenn diese Mannschaft einmal ins Rollen kommt, kann das für jedes Oberliga-Team schnell ganz böse enden. Sie werden uns mit ganz breiter Brust empfangen.“

Gerade die top-ausgebildeten U19-Spieler und die regelmäßigen Leihgaben aus dem Profikader ergeben in Summe eine überaus gefährliche Mischung. „Paderborn hat sich gegenüber den ersten Saisonspielen auch ein wenig verändert“, erkennt Niemöller „sie haben noch mehr spielerische Momente, agieren von hinten sehr geschickt und haben auch sehr gute Flügelspieler, die für viel Gefahr im letzten Drittel sorgen.“ Mit Leon Fesser, Fatih Ufuk, Pascal Itter, dem Ex-BVB-Profi Marc-André Kruska, Darryl Julian Geurts, Dardan Karimani und Semir Saric stehen immer wieder Akteure im Paderborner Kader, die mit Profiverträgen beim Drittliga-Spitzenreiter ausgestattet sind.

Beim TuS gilt die volle Konzentration dem Restprogramm bis Weihnachten. Mit Paderborn, Brünninghausen und Bielefeld trifft der derzeitige Tabellendritte auf drei echte Gradmesser. Daher fordert der Coach neben einem „hohen Emotionsniveau“ auch Demut und Bescheidenheit von seiner Truppe ein. „Wir haben ein großartiges Fußballjahr 2017 hinter uns, es ist schon jetzt das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte. Jetzt wollen wir noch einmal alle Kräfte bündeln, um uns für die Rückserie eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.“

Bis auf den letztmalig gesperrten Deniz Batman und die verletzten Rafael Hester und Thomas Swiatkowski hat der TuS vermutlich alle Mann an Bord.