Fussball TuS I.

Finale nach Sieg gegen Stuckenbusch

Der TuS Haltern steht im Endspiel des Kreispokals. Beim 2:0-Halbfinalsieg gegen den Bezirksligisten SF Stuckenbusch brachte ein strittiger Handelfmeter den Westfalenligisten am Donnerstagabend auf die Siegerstraße. Im Finale wartet nun der FC Marl als Gegner. Die Marler konnten überraschend den SV Schermbeck besiegen.

Die übliche Kreispokal-Rotation spülte Keeper Marvin Radüchel, Lucas Mann, Lukas Opiola und Marvin Polczinski in die Startelf. Halterns Trainer Magnus Niemöller hatte aber keinen Zweifel daran gelassen, wie ernst ihm der Kreispokal-Wettbewerb ist. Entsprechend engagiert startete seine Mannschaft in die Partie.

Der anfängliche Druck und die Zielstrebigkeit ebbten aber im Laufe der ersten Halbzeit ab. Nachdem sich die Stuckenbuscher Fünferkette gefunden hatte, rissen die Halterner kaum noch eine Lücke in die Abwehr des Bezirksligisten. Defensiv standen die Gäste zwar insgesamt sehr sicher, den ein oder anderen Wackler – vor allem vom sonst so zuverlässigen Christoph Kasak – leistete sich der Favorit aber.

Dass es trotzdem zu einer Pausenführung reichte, hatten die Gäste dem Linienrichter zu verdanken. Denn er veranlasste Schiedsrichter Christoph Fischer dazu, nach einem Handspiel von Christoph Maass auf Elfmeter zu entscheiden. Der Schuss von Christian Warnat aus kurzer Distanz sprang Stuckenbuschs Kapitän allerdings vom Oberschenkel an den vor dem Körper angelegten Arm. „So einen Elfmeter darf man nicht pfeifen“, ärgerte sich SF-Trainer Michael Pannenbecker – und stand mit dieser Meinung nicht alleine da. Stefan Oerterer ließ die Aufregung kalt, der Torjäger verwandelte souverän zum 1:0 (45.).

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