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Schnelle Hilfe im Ernstfall

Der TuS Haltern ist ein Vorbild in Sachen Herzsicherheit! Im Rahmen der Kampagne „TEAM FÜRS LEBEN – WENN ES UM MEHR ALS EIN SPIEL GEHT“ überreichte Jeanne von Walter von der Gerald-Asamoah-Stiftung dem Verein nun einen Defibrillator. „Es ist toll, dass der TuS so viel Verantwortung für seine Spieler, Mitglieder und Zuschauer zeigt“, so die Geschäftsführerin.

Immer wieder kommt es zu Fällen von „Plötzlichem Herztod“ auf dem Fußballplatz. Wie aktuell das Thema ist, hat auch der Weltfußballverband FIFA erkannt. Beim FIFA-Medizinkongress 2012 in Budapest wurde eindringlich darauf hingewiesen, wie wichtig in solchen Fällen der sofortige Beginn der Herzdruckmassage und die schnellstmögliche Verfügbarkeit eines Defibrillators ist. Das Beispiel des ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspielers Gerald Asamoah hat den Defibrillator im Sportverein prominent gemacht. Der Spieler sorgte nicht nur für zahlreiche Tore, sondern auch für ein Novum am Rande deutscher Sportplätze. Durch eine Verdickung der Herzscheidewand konnte Asamoah stets nur unter großen Risiken Profisport betreiben und ein Defibrillator begleitete ihn überall hin, natürlich auch zu seinen Spielen. Bei Gerald Asamoah kam der Defibrillator im Sportverein während seiner aktiven Karriere nicht zum Einsatz, aber andere Sportler brachen schon während ihrer Aktivität auf dem Feld zusammen und erlagen einem Herzstillstand. „Mit schneller Erster Hilfe und Defibrillatoren im Sportverein sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, um in solchen Situationen angemessen und lebensrettend eingreifen zu können“, so TuS-Pressesprecher Daniel Winkelkotte. Mit ihrer Kampagne „Team fürs Leben“ stattet die Gerald-Asamoah-Stiftung Sportvereine mit Defibrillatoren aus, um die Herzsicherheit bundesweit zu verbessern.

Mehr Infos unter: www.gerald-asamoah-stiftung.de