Fussball TuS I.

Siebter Sieg in Serie

Es geht auch ohne ein Tor von Stefan Oerterer: Der TuS Haltern hat am Sonntag die Hürde SC Herford genommen. Für den 2:0-Sieg gegen den Tabellenvierten reichte der Elf von Trainer Magnus Niemöller eine durchschnittliche Leistung.

Die Gäste brachten die drittbeste Offensive der Liga mit in die Stauseekampfbahn und deuteten das schon in der ersten Minute an: Jannis Wehmeier jagte den Ball aus kurzer Distanz an den Außenpfosten. Das sollte dann aber auch schon die gefährlichste Szene der Gäste in den gesamten 90 Minuten gewesen sein, denn anschließend hatte die Halterner Defensive um die starken Innenverteidiger Tolgahan Capakli und Christoph Kasak alles im Griff.

Das konnte man von der Herforder Abwehrreihe nicht behaupten. Die Gäste verteidigten sehr hoch und waren dadurch anfällig für lange Bälle. Beim Halterner Führungstreffer verließen sie sich zudem auf den Linienrichter, der eine Abseitsposition von Dennis Drepper anzeigte. Der blieb jedoch passiv. Cedric Vennemann schaltete am schnellsten, schnappte sich den Ball und behielt vor dem Tor die Nerven (10.). Kurz darauf scheiterte Oerterer aus spitzem Winkel, nachdem er Herfords Keeper schon umkurvt hatte. Auch Nils Eisen verpasste den zweiten Treffer, als sein Schuss nach einem Solo durch das ganze Mittelfeld am rechten Pfosten vorbeistrich.

Trotz dieser Chancen blieb das Halterner Offensivspiel Stückwerk. Das änderte sich auch in Hälfte zwei nicht. Der TuS konnte sich aber auf die Defensive verlassen – und auf Lukas Opiola. Der Außenspieler, der durch die Erkrankung von Tim Forsmann in die Startelf gerückt war, traf nach Vorarbeit von Drepper mit einem satten Schuss zum 2:0 (62.).

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