Fussball TuS I.

Vorbereitung auf die Oberliga gestartet

Der TuS Haltern ist nach dem Aufstieg in der höchsten Fußball-Amateurklasse angekommen. „Die Oberliga ist für den Verein gefühlt wie die Champions League“, sagt TuS-Trainer Magnus Niemöller. Trotz des Trainingsauftaktes am Freitagabend könnte es sein, dass noch einmal Bewegung in den Kader kommt.

Mit sieben externen und drei Spielern aus der eigenen Jugend hat sich der Westfalenliga-Meister in der Pause verstärkt. Dabei stand neben den sportlichen Qualitäten auch der Charakter der Fußballer im Fokus, sagt der Sportliche Leiter Sascha Kopschina. „In der Kabine muss es stimmen.“

Planungen nicht abgeschlossen

Ob der TuS bis zum 31. August – dem Ende der Transferperiode – einen weiteren Neuzugang vermelden kann, ließ der Sportliche Leiter am Freitag offen: „Ich kann nicht sagen, dass die Planungen abgeschlossen sind.“

Ungefähr seit Dezember hätten Niemöller und Kopschina die Augen nach Verstärkungen offen gehalten. Da der TuS aber bis zum endgültigen Aufstieg immer ligaunabhängig plante, sei es in Gesprächen mit den Spielern nicht immer leicht gewesen, sagt Kopschina, „wir mussten sie mit dem Projekt TuS Haltern überzeugen.“

„Sanchez haben wir nicht bekommen“

„Alexis Sanchez haben wir nicht bekommen“, sagt Niemöller mit einem Lachen – mit den getätigten Verstärkungen ist der Cheftrainer aber trotzdem zufrieden. „Wir haben uns entschieden, nach dem Aufstieg neue Reize zu setzen“, sagt er, „um auch für positive Unruhe zu sorgen.“ So stehen den Zugängen acht Abgänge gegenüber.

Den TuS-Spielern ist der Aufstieg noch in guter Erinnerung, ob ihn aber alle schon richtig verarbeitet hätten, das wisse er nicht, sagt Niemöller. „Vielleicht kommt das bei vielen erst, wenn sie das Trikot mit dem Oberliga-Emblem tragen“, sagt der Trainer.

Anstrengende Saison

Auf die Mannschaft wartet mit Spielen in der Meisterschaft sowie dem Kreis- und Westfalenpokal eine anstrengende Saison. „Wir werden sicherlich an unsere Grenzen stoßen, aber wir wollen alle anderen herausfordern“, sagt Niemöller. Da wäre es praktisch, wenn die Aufstiegseuphorie noch die ersten Spiele in der Oberliga anhalten würde. Sascha Kopschina sieht das Team für die kommenden Aufgaben ganz gut gerüstet: Als Aufsteiger ginge es darum, „die Klasse zu halten.“

Quelle: Halterner Zeitung