TuS I.

„Jule“ wechselt zum SC Preußen Münster

Zur Saison 2017/18 war der Mittelfeldspieler Julius Hölscher von Eintracht Rheine nach Haltern gewechselt. Nun endet seine Zeit beim aktuell Zweiten der Oberliga. „Leider. Das fällt mir sehr schwer“, sagt der 25-Jährige.

30 Einsätze in der Oberliga

In seiner ersten Saison bei den Halternern unter Trainer Magnus Niemöller kam Hölscher auf 30 Einsätze in der Oberliga. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Mit einem gegen Paderborns U21 beförderte er per Kopf den TuS − zumindest für kurze Zeit − an die Tabellenspitze der Oberliga. Zwischenzeitlich half er auf der rechten Außenbahn in der Verteidigung aus.

In der laufenden Saison kam Hölscher zu 14 Oberliga-Einsätzen. Dabei gelang ihm ein Treffer beim 7:0-Erfolg der Halterner gegen die Sportfreunde aus Siegen. Nun wird er in der Rückrunde für die U23 von Preußen Münster in der Westfalenliga auflaufen.

Zeitliche Gründe gaben für diese Entscheidung den Ausschlag. Ab Februar arbeitet Hölscher in der Nähe von Greven. Dort schreibt der BWL-Student in den nächsten Monaten auch seine Bachelor-Arbeit. „Mit seiner Arbeit in Greven und dem Training beim TuS Haltern hat es zeitlich nicht mehr gepasst“, sagt Sascha Kopschina, Sportlicher Leiter des TuS Haltern. „Wir haben für alle Beteiligten das Beste aus der Situation gemacht.“

„Nach Gesprächen mit dem Verein habe ich mich dazu entschieden, diesen Schritt zu gehen“, erklärt Hölscher. „Für mich gehen Beruf und Studium vor.“ So hätte er beim TuS in den nächsten Monaten nur unregelmäßig trainieren können. Damit wären auch seine Chancen auf Einsatzzeiten gesunken. „Und mein Anspruch ist es, Stammspieler zu sein“, erklärt Hölscher.

Die Preußen von Trainer Sören Weinfurtner überwintern auf Rang eins der Westfalenliga. „Dort will ich das Maximum aus der Saison herausholen“, sagt Hölscher. Auch wenn er sich nach dem ersten Winter-Transfer seiner Laufbahn erst einmal zurechtfinden müsse.

„Der Draht zu Preußen Münster ist sehr eng. Mit dem Verein sind wir ständig im Austausch“, sagt Sascha Kopschina. „Wir haben Julius weiter im Blick.“ Und Hölscher den TuS Haltern: „Ich drücke Haltern ganz fest die Daumen und hoffe, dass sie die Saison erfolgreicher abschließen als die vergangene Spielzeit“, erklärt der 25-Jährige. „Was dann noch so kommt, ist ein Schmankerl.“ Am Samstagmorgen verabschiedete er sich persönlich von der Mannschaft.

„Gut besetzt“

Laut Kopschina haben die Halterner nicht vor, auf den Abgang von Hölscher zu reagieren. „Stand jetzt ist das nicht geplant“, sagt Halterns Sportlicher Leiter. „Auf der Position sind wir ganz gut besetzt.“

Quelle: Halterner Zeitung

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