TuS I.

Oberliga: Last-Minute-Niederlage gegen Dortmund

Hier geht es zur Galerie von TuS-Fotograf Jakob Geissele.

Mit der letzten Aktion des Spiels traf Daniel Schaffer für den ASC 09 Dortmund zum 1:0-Sieg. Die Aufstiegsparty der Halterner war damit verschoben, der Vorsprung auf die Dortmunder beträgt anstatt zehn sieben Zähler. „Natürlich wäre es bei einem Unentschieden für uns eine bessere Ausgangslage gewesen“, sagt Nils Eisen, der am Mittwoch die Kapitänsbinde trug. „Aber die Ausgangslage ist ja immer noch nicht schlecht. Ich glaube fest daran, dass wir zwei der vier Spiele gewinnen werden und es über die Ziellinie schaffen.“

Eigentlich war es ein gutes Spiel der Halterner gegen die Dortmunder am Mittwochabend in der Stauseekampfbahn, da sind sich Eisen und sein Sportlicher Leiter Sascha Kopschina einig. „Mir ist gar nicht so viel eingefallen, was wir hätten besser oder anders machen können“, bilanziert Eisen. „Im Prinzip haben wir alles richtig gemacht“, sagt Kopschina. Die Leistung und das Spiel der Halterner waren deutlich besser als noch am Sonntag gegen den Holzwickeder SC (1:1). „Ich habe nicht gemerkt, dass irgendwer verkrampft. Wir waren richtig fokussiert“, erklärt Eisen.

Doch dann fiel der entscheidende Treffer in der Nachspielzeit. „Eine Punkteteilung wäre wohl gerecht gewesen“, ergänzt Kopschina. „Allerdings ist das ja auch das Geile am Fußball. Das haben in der Champions League Ajax Amsterdam (2:3 gegen Tottenham, Anm. d. Red.) und Barcelona (0:4 gegen Liverpool, Anm. d. Red.) zu spüren bekommen. Und jetzt auch wir“, sagt er. Schlecht geschlafen habe er aber nach der Niederlage schon. Große Sorgen um den weiteren Saisonverlauf mache er sich aber nicht, sagt Kopschina. Und auch in diesem Punkt ist er sich mit Nils Eisen einig. „Der Charakter der Mannschaft steht fest“, erklärt der Sportliche Leiter. „Es ist von jedem das Ziel, da am Ende irgendwie hinzukommen“, sagt Eisen. So herrsche auf keine Missgunst in der Mannschaft. „Keiner lässt sich hängen, jeder gönnt es dem anderen“, ergänzt er. Nach dem Spiel habe das Team bereits viel intern gesprochen. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf verlieren und müssen die Ruhe bewahren“, erklärt Eisen.

Sonntag in Gütersloh

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt dem TuS in der englischen Woche nicht. Am Sonntag sind Eisen und Co. in Gütersloh gefordert. Vier Punkte steht der kommende Gegner vor dem ersten Abstiegsplatz. „Das ist mit die beste Rückrundenmannschaft. Allerdings einfach ein normales Saisonspiel“, sagt der sportliche Leiter Kopschina. In der aktuellen Situation sieht er zudem einen Vorteil: „Das Motivations-Vakuum ist seit Mittwoch aufgelöst“, erklärt er. „Vorher wussten wir, dass es ein komfortabler Vorsprung ist, der aber nicht reicht. Jetzt haben wir eine normale Situation auf der Zielgeraden. Wenn die Mannschaft so weiterspielt, dann mache ich mir keine Sorgen.“

Quelle: Halterner Zeitung

Foto: Jürgen Patzke / Halterner Zeitung

 

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