TuS I.

Oberliga: Mit „Wut im Bauch“ nach Hamm

Das zweite seiner vier Nachholspiele bestreitet der TuS Haltern am kommenden Donnerstag um 18.15 Uhr in der Evora-Arena in Hamm. Ursprünglich war das Spiel auf Anfang November angesetzt, musste allerdings aufgrund der damaligen Regenfälle abgesagt werden. Nun also der zweite Versuch.

„Sehr stolz“ sei er auf seine Spieler, gab Magnus Niemöller nach der bitteren 1:3-Niederlage beim Tabellenführer ASC 09 Dortmund zu Protokoll. „Wir haben uns für einen couragierten Auftritt leider nicht belohnen können, sind aber mit unserer Leistungsabgabe und unserem Vortrag durchaus einverstanden.“

Dass das Spiel vom Montag negative Auswirkungen auf die Partie gegen die Hammer Spvgg. haben könnte, glaubt der Trainer nicht. „Es ist möglicherweise sogar gut, weil wir dann mit dieser Wut im Bauch mit noch mehr Engagement ins Spiel gehen“, so der Waltroper. Und sagt weiter: „Wir glauben an eine Chance, aber wissen, dass es unglaublich schwer wird – vor allem, weil wir nur zwei Tage Regenerationszeit haben.“

Gerade daheim sind die Gastgeber eine Macht. Noch kein Heimspiel hat die Truppe von Sven Hozjak verloren, zuletzt glückte ein 4:1-Sieg gegen die TSG Sprockhövel. Niemöller bescheinigt der Spvgg. ohnehin eine gute Zukunft: „Schon letztes Jahr waren sie als Abschlussdritter nah dran am Regionalliga-Aufstieg und auch jetzt nehmen sie wieder die Spitze ins Visier.“

Die zusammengestellte Auswahl an Spielern genügt jedenfalls allerhöchsten Ansprüchen: „Sie haben zahlreiche Spieler in ihren Reihen, die über große Erfahrung verfügen und mitunter auch in höheren Ligen bereits auf sich aufmerksam gemacht haben. Ein hochqualifizierter Spielerkader,“ sagt der TuS-Coach.

Um weiter auszuführen: „Loheider, Schneider Kickermann, Pihl oder Albrecht sind echte Leistungsträger, die allesamt unaufhaltsam sind. Und Pascal Schmidt kommt immer besser in Schwung. Hamms Spiel kann sehr kompliziert für uns sein, weil sie sich gerade daheim sehr viele Torchancen erspielen. Wir müssen darauf aus sein, das zu verhindern.“ Im TuS-Lager wollen sie sich inhaltlich der Sache nähern und an dieser „Mega-Aufgabe“ wachsen. „Es werden Spielsituationen entstehen, die du ganz allein mit Struktur nicht gelöst bekommst. Da geht es vor allem um eine Wachheit“, sagt der Trainer.

Sorgenfalten bereiten Niemöller die aus dem ASC-Match herausgegangenen angeschlagenen Akteure wie etwa Christoph Kasak, Lukas Opiola oder Nils Eisen. Auch weitere Kräfte plagen sich mit kleineren Wehwehchen herum. „Das sieht nicht sonderlich gut aus.“ Sicherlich auch ein Nachteil einer englischen Woche.

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