TuS I.

Oberliga: Niemöller erwartet gegen Lippstadt „große Challenge“

Mit Blick auf die Partie am Sonntag beim traditionsreichen SV Lippstadt 08 setzt Halterns Trainer Magnus Niemöller auf bewährte wie einfache Methoden und spricht von einem Kracher-Duell „in dem wir sicherlich nicht als Favorit ins Rennen gehen“.

Klar, für den Trainer und seine Spieler verläuft die erste Oberliga-Saison in der Vereinsgeschichte des TuS Haltern „phänomenal“ und ist schon jetzt eine Bestätigung des Tuns im gesamten Club. Überhaupt ist der Kampf um die Premiumplätze in der Oberliga Westfalen spannend wie selten zuvor. Spätestens jetzt beginnt die Phase, in der sich alles entscheidet. „Es ist ein Privileg, in Halterns Premierensaison um eine Platzierung im vorderen Bereich zu kämpfen.“ Der TuS Haltern „darf“ dabei noch ganze sieben Spiele austragen, drei englische Woche am Stück (inklusive Pokalfinale) warten nun auf die Niemöller-Elf.

Nun geht’s also ins Bruchbaumstadion, in dem die Truppe von Daniel Berlinski im Jahr 2018 erst ein Heimspiel verlor und spätestens seit dem 5:2-Erfolg in Ahlen am Mittwochabend seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll angemeldet hat.

Vom Gegner erwartet er indes eine forsche Gangart. „Lippstadt ist offensiv ausgerichtet, agiert nach vorne sehr gewandt und hat viele technisch gute Spieler, die Fußballspielen wollen“, sagte Niemöller am und ging bei der Gegneranalyse weiter ins Detail. „Sie werden sehr aggressiv auftreten und versuchen, uns mit ihrem klasse Umschaltspiel zu Fehlern zu zwingen und an die Wand zu drücken.“ Viele regionalligaerfahrene Akteure stehen beim Tabellendritten unter Vertrag – Langesberg, Lübbers oder Sven Köhler seien laut Niemöller absolute Fixpunkte. „Hinzu kommt Tobias Puhl als schwimmender Zehner oder Neuner. Das wird alles verdammt schwierig zu verteidigen.“

Was erachtet der TuS-Trainer als passendes Gegenmittel? „Wir müssen auch aggressiv und vorwärtsgewandt sein.“ Mehr wollte er von den eigenen Plänen nicht verraten. Wie jede Woche stehen er und sein Trainerteam unter anderem vor der Frage: Dreier-/Fünferkette oder vielleicht doch wieder eine Viererreihe in der Abwehr? Beim 3:2 gegen Brünninghausen wurde das 3er-System wie geplant mit Leben gefüllt, insbesondere beim Kampf um zweite Bälle war Aktivität zu erkennen. Es spricht somit einiges für die Beibehaltung dieser Struktur. „Wir werden sämtliche Vorbereitungen treffen, denn das das Spiel wird für uns eine große Challenge.“

Neben taktischen Überlegungen sind Magnus Niemöller und seine Trainerkollegen natürlich hauptsächlich auf ihre Spieler fokussiert. Niemöller spricht in diesem Zusammenhang von einer „sehr lebendigen Trainingsgruppe“ und hofft dabei, dass seine Schützlinge „so frei wie möglich ins Spiel gehen können, um im Rahmen unserer Möglichkeit ein gutes Spiel zu machen.“ Denn: „Verantwortlich für unsere Spielleistung sind nur wir selbst.“ Durch den „emotionalen und etwas glücklichen Erfolg“ über Brünninghausen seien seine Spieler aber mit ganz viel „Selbstvertrauen aufgepumpt“.

Verzichten muss er in Sachsen Personal erwartungsgemäß auf Andre Koch, Thomas Swiatkowski und Maurice Pagels.

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