TuS I.

Oberliga: Niemöller erwartet harte Aufgabe

Am 16. Spieltag der Oberliga geht es am Sonntag für den TuS Haltern zum wiedererstarkten RW Ahlen. Dort hat Christian Britscho, der Mitte Oktober das Traineramt übernahm, den Traditionsverein wieder in die Erfolgsspur gebracht.

Oberliga

RW Ahlen – TuS Haltern

Anstoß: So., 14.30 Uhr, Wersestadion, August-Kirchner-Str. 14, Ahlen

Für Halterns Trainer Magnus Niemöller sind die Ahlener aktuell das „Team der Stunde“. Nach neun Spieltagen übernahm der 48-Jährige die Ahlener auf Rang 16 und mit nur sieben Punkten. Gelang den Ahlenern bis dato nur ein Sieg, sammelten sie seit Britschos Amtsantritt fleißig Punkte: Nach einem Unentschieden bei seiner Premiere, folgten vier Siege. Erst der Liga-Primus Schalke II konnte Ahlens Serie mit einem 3:1 am vergangenen Spieltag stoppen.

Vor allem die Offensive zeigt sich seit Britschos Amtsübernahme von ihrer besten Seite. In den ersten fünf Spielen unter ihrem neuen Trainer erzielten die Ahlener 17 Tore. Zuvor waren es 14 in den ersten neun Partien. Ahlen verfüge über eine „brutale Offensive“, die eine große Torgefahr ausstrahle, so Niemöller. Beide Mannschaften stellen mit je 32 Toren den zweitbesten Angriff der Liga.

Ein Erfolgsgeheimnis für den Ahlener Aufschwung gebe es nicht, erklärt Christian Britscho. „Wir arbeiten viel und die Mannschaft setzt alles gut um“, erklärt er. Manchmal habe sein Team vielleicht auch einfach ein Quäntchen mehr Glück gehabt als zuvor. Seine Mannschaft freue sich nun vor allem, wieder in ruhigeren Tabellengefilden zu sein. Aktuell rangieren die Ahlener auf Platz sieben, neun Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

„Brutal heimstarker“ Gegner

Das Spiel gegen den TuS Haltern sieht Christian Britscho nun als Gradmesser für seine Spieler. Die Halterner seien „ein Gegner, der uns alles abverlangen wird“. Er werde dann sehen können, „wie weit wir sind“. Für das Spiel am Sonntag kann er fast auf all seine Spieler zurückgreifen. Einzig Justin Perschmann falle noch aus.

Auch Halterns Trainer wird am Sonntag einen Großteil seines Kaders zur Verfügung stehen. Nur Lars Pöhlker und Marvin Möllers fallen aus. Wenn bis Sonntag nichts mehr passiere, werde sich der Kader im Vergleich zum Pokalspiel in Lippstadt nicht verändern. Nach dem Halbfinaleinzug im Kreispokal erwarte er nun ein ebenfalls sehr schwieriges Spiel, so Niemöller. Der Erfolg im Pokal habe wahrscheinlich für eine nochmals andere Wahrnehmung der anderen Vereine gesorgt.

Gegen Ahlen sei es zudem immer schwer, zu spielen. Die Mannschaft verfüge über eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Darüber hinaus sei das Team von Christian Britscho „brutal heimstark“.

Wie genau seine Mannschaft am Sonntag auflaufen wird, weiß Magnus Niemöller noch nicht. Bis zum letzten Spieltag habe Ahlen immer mit einer Viererkette gespielt. Doch gegen Schalke II habe die Mannschaft dann mit fünf Verteidigern ein gutes Spiel abgeliefert. Daher sei er sich nun noch nicht sicher, wie die Heimmannschaft auflaufen werde. Das Halterner System müsse der Ahlener Offensive angepasst werden, erklärt er. „Wir haben viele Optionen“, so Niemöller.

Quelle: Halterner Zeitung

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