TuS I.

Oberliga: Niemöller fordert Vollgas im letzten Heimspiel

Keine 24 Stunden nach dem 1:2 von Rheine gewann das Team von Magnus Niemöller am Donnerstag Abend den Krombacher-Kreispokal. Im Finale behielt man beim 2:0 gegen die SG Langenbochum die Oberhand. „Das ist schon eine coole Sache, unseren Titel verteidigt zu haben.“ Als Trostpreis will der Trainer den Pokalsieg allerdings nicht werten: „ Zumal uns im Pokal nichts geschenkt wurde. Mit dem FC Marl und der SG Langenbochum mussten wir auswärts gegen zwei Teams antreten, die noch in die Landesliga aufsteigen können. Im Viertel- und Halbfinale haben wir in Erkenschwick und in Schermbeck gewonnen, die beide noch Chancen haben, in der kommenden Saison Oberligist zu sein.“

Die Leistung seiner Spieler am Donnerstag  ist deshalb gar nicht hoch genug einzuschätzen: „Ich kenne viele Oberligisten, die auch gerne den Pokal gewonnen oder sich über die Liga, für den Westfalenpokal qualifiziert hätten. Wir haben beides geschafft,“ streicht der Coach stolz heraus. „Wir mussten dafür richtig ackern, zwei Spiele an zwei Tagen im Saisonendspurt sind natürlich nicht optimal. Die Jungs haben das überragend gemacht.“ Insbesondere deshalb, weil das nach den ganzen Ereignissen von Rheine so nicht zu erwarten war.

Magnus Niemöller wehrt nun sich vehement gegen die These, dass es in der Begegnung am Pfingstmontag (15.00 Uhr) gegen die U23 des SC Paderborn nur noch um die goldene Ananas gehe. „Für uns ist das ein sehr wichtiges Spiel. Daran mögen viele nicht glauben, weil es nun kein Halbfinale geworden ist, aber für uns liegt ganz klar der Fokus darauf, noch einmal alles reinlegen zu wollen“, sagte der 43-Jährige. „Wir haben vor, einen sehr guten Abschluss in der Stauseekampfbahn hinzulegen. Wir sind weiterhin sehr ehrgeizig, das ist einfach der Charakter dieser Mannschaft. Das zeichnet sie aus.“

Ziele für dieses Spiel gebe es natürlich genug: „ Wir wollen unsere gute Heimbilanz bestätigen, uns tabellentechnisch noch verbessern, unser Punktekonto weiter nach oben schrauben. Zudem kann Stefan Oerterer noch Torschützenkönig der Oberliga Westfalen werden.“ Der Trainer will keinesfalls einen lauen Sommerkick sehen: „Die Mannschaft wird 90 Minuten Vollgas geben und verlangt sich alles ab.“

Personell muss der TuS am Montag auf Dennis Batman verzichten, der Mittelfeldspieler klagt über Oberschenkelprobleme. Wieder dabei ist Keeper Marcel Müller, der nach seiner Grippe schon in Langenbochum wieder zwischen den Pfosten stand. „Eine Restskepsis“ bleibe bei Innenverteidiger Tim Forsmann, der in Rheine krankheitsbedingt fehlte. Auf jeden Fall im Kader stehen mit Stefan Oerterer, Nils Eisen, Marvin Schurig und Julius Hölscher vier Spieler, die zuletzt beide Spiele über 90 Minuten bestritten haben und dafür ein Sonderlob vom Coach bekommen hatten.

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