TuS I.

Oberliga: Team will „alles reinwerfen“

Verspielt der TuS Haltern doch noch den Aufstieg in die Regionalliga West? Vor zwei Wochen hatte der TuS noch zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger ASC 09 Dortmund. Drei Spieltage später sind es plötzlich nur noch zwei. Denn während die Dortmunder Sieg um Sieg feierten, holten die Halterner in den vergangenen drei Partien nur einen Punkt.

Auch gegen die U23 von Schalke reichte es erneut nicht für einen Sieg – trotz einer Halbzeitführung. Bereits in der neunten Minute hatte Stefan Oerterer den TuS mit seinem schwachen linken Fuß in Führung gebracht. „Das hatte sich beim Aufwärmen angedeutet“, erzählt er. Da hatte er dreimal mit Links abgeschlossen und jedes Mal getroffen. Dass sein Treffer der einzige aufseiten der Halterner blieb, ärgert den Torjäger. „Wir müssen das zweite Tor machen“, sagt er. Dann, so glaubt er, wäre das Spiel vermutlich auch anders verlaufen. Dass die Schalker das Spiel dann drehen konnten, lag auch am Elfmeter in der 60. Minute. „Der brach uns das Genick“, erklärt er. „Wieder ein Nackenschlag“ sei sein erster Gedanke gewesen.

Kein Druck

Nach dem Abpfiff habe es natürlich einige Spieler gegeben, die im Live-Ticker das Spiel des ASC 09 Dortmund gegen den TuS Erndtebrück verfolgten, erzählt er. Dass der Verfolger dann wieder – wie auch gegen Haltern vergangene Woche – den Siegtreffer kurz vor dem Ende der Partie erzielte, sei „wieder so ein kleiner Nackenschlag“ gewesen.

Druck will sich der Stürmer vor den letzten zwei Spieltagen nun aber nicht machen. „Wenn wir uns jetzt Druck aufbauen, geht das noch eher in die Hose“, sagt er. Mut macht ihm in der aktuellen Situation, dass seine Mannschaft in dieser Saison schon oft gezeigt habe, dass sie mit schwierigen Situationen umgehen kann. Zudem ist es nun das erste Mal in dieser Saison, dass der TuS über einen Zeitraum von mehreren Spielen eine Schwächephase hat.

„Auch alle anderen haben solche Phasen“, sagt Oerterer. Zudem haben die Halterner noch immer zwei Punkte Vorsprung vor dem ASC Dortmund bei noch zwei ausstehenden Spielen. „Zwei Spiele, in denen wir alles reinwerfen“, verspricht Halterns Nummer 14. Wichtig sei es nun auch, Ruhe zu bewahren. „Da sind auch die älteren Spieler gefragt“, sagt er. Am kommenden Wochenende will er mit dem TuS gegen RW Ahlen wieder einen Sieg einfahren. Er ist sich sicher, „wenn wir eine ähnliche Leistung wie in der ersten Halbzeit zeigen“, dann habe sein Team gute Chancen auf den ersten Dreier seit Ende April. Eine kleine Kampfansage an die Dortmunder macht Stefan Oerterer auch noch: „Wir kriegen kein Zittern.“

„Weiter Druck machen“

Doch auch der ASC gibt sich kämpferisch. „Mir fehlt die Fantasie, zu sagen, dass wir die nächsten beiden Spiele nicht gewinnen. Wir werden weiter Druck machen“, erklärt ASC-Trainer Daniel Sekic. Und Maximilian Podehl sieht Ähnlichkeiten zum letzten Jahr: „Es ist ein bisschen wie in der vergangenen Saison, da haben wir am Ende geschwächelt und den Aufstieg verpasst. Jetzt schwächelt Haltern und wir sind der Jäger“, sagt Podehl. „Wahnsinn, dass wir noch im Aufstiegsrennen sind“, freut sich der Stürmer, der mit zwei Toren in den letzten Minuten großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft gegen den TuS Erndtebrück hatte.

Quelle: Halterner Zeitung

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