TuS I.

Oberliga: Pöhlker wieder im Training

Sein letztes Spiel in der Fußball-Oberliga absolvierte der defensive Mittelfeldspieler Lars Pöhlker (25) am 28. Oktober gegen den SV Schermbeck. Nach acht Minuten musste der Spieler des TuS Haltern ausgewechselt werden. „Ich bin in einem Zweikampf in ein Loch im Rasen getreten“, erinnert sich Pöhlker. Für ihn waren es die letzten Spielminuten im Jahr 2018. Er riss sich bei der Aktion die Außenbänder. Zudem war die Kapsel angerissen.

Samstag zum Trainingsauftakt stand er dann nach zehn Wochen zum ersten Mal wieder auf dem Platz. „Ich bin ganz froh, dass ich endlich wieder auf dem Platz stehe“, sagt Pöhlker. Auch wenn er die ersten beiden Trainingseinheiten nicht ohne Muskelkater überstand. „Das war schon nicht ohne“, erklärt er. Dabei war weniger die Kondition das Problem, als die Übungen mit Ball. „Das hat mir ja ungefähr zwei Monate gefehlt“, erklärt er.

Und nicht nur Pöhlker ist froh, dass er zurück auf dem Rasen ist. „Auch wir freuen uns darüber sehr“, erklärt Niemöller. „Er ist für uns ein defensiver Stabilisator und gibt uns mehr Alternativen auf der Sechserposition.“

Physiotherapie

Mit der Arbeit an seiner Rückkehr allerdings startete Pöhlker schon einige Wochen früher. Die erste Zeit nach der Verletzung ging es für ihn regelmäßig zur Physiotherapie, danach zur Krankengymnastik. „Zwei Wochen vor Weihnachten habe ich dann mit den ersten Läufen angefangen“, erklärt der Mittelfeldspieler Pöhlker.

Während der Mittelfeldspieler auf sein Comeback hinarbeitete, erspielten sich seine Teamkollegen nicht nur den zweiten Platz in der Oberliga. Sie zogen auch in das Halbfinale des Westfalenpokals ein. Pöhlker konnte dabei nur zusehen. „Natürlich ärgert mich das“, erklärt er. „Aber dadurch, dass die Mannschaft erfolgreich ist, ist es ganz in Ordnung, so wie es jetzt ist.“ So rückten bei ihm auch ein paar andere Sachen in den Fokus. „Es ist schon ein Unterschied, ob ich unter der Woche vier Mal nach Haltern fahre, oder hier in Essen zur Physio gehe“, sagt Lars Pöhlker.

Für ihn war es auch eine neue Situation. „In den vergangenen anderthalb Jahren in Haltern ist er nicht einmal wirklich ausgefallen“, sagt sein Trainer Niemöller. „Er ist Mister Zuverlässig.“

Ein paar kleine Wehwehchen habe er zwar mal gehabt in den vergangenen Jahren, sagt Pöhlker. „Aber in meiner Laufbahn bin ich eigentlich von großen Verletzungen verschont geblieben“, ergänzt er. „Da habe ich ganz gutes Erbgut“, sagt er mit einem Lachen.

„Kann noch ewig dauern“

Einmal in der U17 habe er sich bereits die Außenbänder gerissen. Aktuell sei sein Fuß auch noch relativ dick. Schmerzen habe er aber keine mehr. „Die Schwellung kann noch ewig dauern“, erklärt er. Dadurch, dass es für ihn eine Folgeverletzung sei, könne es auch sein, dass die Schwellung gar nicht verschwinden werde.

In vier Wochen startet der TuS in die Oberliga. Zum Start wartet das Duell gegen Westfalia Herne (10. Februar). Auch wenn ihm aktuell noch die Schnelligkeit bei der Handlungsfähigkeit auf dem Platz fehle, „gehe ich stark davon aus, dass ich dann wirklich fit bin“, erklärt der Spieler.

Quelle: Halterner Zeitung

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