Talentschmiede TuS I.

Oberliga: Seit vier Spielen ohne Gegentor

Vorne war es im Duell zwischen dem TuS Haltern und dem SV Brünninghausen am Sonntag Halterns Torjäger Stefan Oerterer (14 Treffer), der den entscheidenden Treffer setzte. Doch auch die Defensive der Halterner hielt. Bereits zum vierten Mal in Serie blieb der TuS ohne Gegentreffer. Unter anderem in allen vier Spielen von Beginn an dabei: Tim Forsmann.

Dass er zusammen mit den Halternern vier Spiele zu Null spielte (0:0 in Gievenbeck, 2:0 in Ennepetal, 2:0 gegen Hamm und 1:0 in Brünninghausen), war dem Verteidiger gar nicht so klar. „Ich bin einfach ein Spieler, der relativ stumpf von Spiel zu Spiel denkt“, sagt Forsmann und lacht. „Ich mache mir wenig Gedanken um die Nebeneffekte.“

Gegen Brünninghausen verteidigte er neben Nils Eisen in der Innenverteidigung. Davor stellte sein Trainer Magnus Niemöller drei Sechser auf. „Denn wir wussten um die Konterstärke“, sagte Niemöller nach dem Spiel am Sonntag. „Wir haben es gut gelöst“, sagt Forsmann. Dabei hatten die Halterner auch das gewisse Glück, wie beim Schuss von Brünninghausens Arif Et, der an den Außenpfosten ging (69.). „Ich stehe ja ganz gerne ein bisschen tiefer“, erklärte Forsmann. „Und bin immer froh wenn ich dann Lars (Pöhlker, Anm. d. Red) und Nils nah neben mir sehe.“

Team hat bessere Linie Zu Saisonbeginn (4:4 in Herne und 2:2 in Paderborn) schien es, als sei den Halternern die Defensive Stabilität etwas abhanden gekommen. „Vielleicht war da die Konzentration mal weg“, sagt Forsmann. „Jetzt stehen wir stabil, weil jeder seine eigene Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt.“ Insgesamt habe sein Team nun eine bessere Linie, „das fängt auch vorne im Sturm an“, ergänzt er. 20 Gegentreffer kassierten die Halterner in der gesamten Saison.

Dabei fehlen den Halternern seit mehreren Wochen zwei Stützen in der Innenverteidigung: Romario Wiesweg war nach seiner Roten Karte in Rödinghausen erst gesperrt für vier Wochen. Dann verpasste er die Spiele gegen Hamm und in Brünninghausen durch einen grippalen Infekt. „Romario kommt jetzt aber wieder zurück“, sagt Forsmann.

Kapitän Christoph Kasak stand zuletzt gegen Paderborn (2:2) für den TuS auf dem Rasen. „So langsam geht es besser“, erklärt der Innenverteidiger. An seiner alten Naht am Meniskus sei ein kleiner Riss entstanden. „Da der Meniskus sich nicht wieder neu bildet, hoffe ich, dass sich das ganze wieder selbst zusammenbindet und ich ohne eine Operation weitermachen kann“, erklärt er.

Derzeit stehe für ihn viel Muskelaufbau auf dem Programm, um das Knie für die Zukunft etwas zu entlasten. Ist damit die Saison für Kasak schon gelaufen?

„Ich werde der Mannschaft definitiv noch im Aufstiegskampf helfen können“, sagt Kasak. „Auch wenn es nur ein wichtiger Zweikampf ist oder vielleicht ein Kopfballtor.“ In zwei Wochen will er wieder mit dem Ball trainieren.

Jeder ist ersetzbar

„Ich will meinen Kapitän immer auf dem Feld sehen“, sagt sein Team- und Arbeitskollege Tim Forsmann. „Ich nerve ihn auch schon damit, wann es wieder soweit ist.“ Ein Vorteil der Halterner sei in dieser Saison aber, „dass fast jeder jeden ersetzen kann“, sagt Forsmann.

Bei zehn Punkten Vorsprung auf Rang drei scheint die Taktik der Halterner aufzugehen. „An diesem Vorsprung komme auch ich nicht dran vorbei“, sagt Forsmann. Für das Team sei es wichtig, den Vorsprung von Spiel zu Spiel möglichst zu vergrößern, „damit wir spätere unangenehme Spielbegegnungen vermeiden“, sagt der Innenverteidiger.

Im nächsten Duell ist die TSG Sprockhövel zu Gast. Mit 0:5 verlor der TuS das Hinspiel. „Da haben wir ja auch noch eine Rechnung offen“, sagt Forsmann.

Quelle: Halterner Zeitung

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