TuS I.

Oberliga: Team ist in Brünninghausen gefordert

So wirklich gute Erinnerung an Auswärtsspiele beim FC Brünninghausen in Dortmund haben die Oberliga-Fußballer des TuS Haltern nicht. Neben Halterns Trainer Magnus Niemöller konnten auch mehrere Spieler dort noch nie gewinnen. „Im Vergleich zum Spiel gegen Hamm (2:0, Anm. d. Red) muss eine Leistungsexplosion her“, sagt Halterns Trainer. Beide Teams haben vor dem Duell (Sonntag, 15 Uhr, Am Hombruchsfeld 71, Dortmund) Personalsorgen.

Oberliga

Brünninghausen – TuS Haltern

Das betrifft bei beiden Mannschaften vor allem die Defensive. Der Gastgeber musste im Nachholspiel am Mittwoch bei RW Ahlen (0:3) auf Adil Elmoueden, Sebastian Kruse, Sebastian Lötters, Hendrik Brauer und Kerim Acil verzichten. Nach 35 Minuten musste Innenverteidiger Angelos Karantasiadis verletzt vom Platz.

„Klarer Außenseiter“

„So langsam wird‘s eng für mich“, sagt FCB-Trainer Maximilian Borchmann. So könnte es sein, dass der 27-Jährige Trainer selbst das Trikot anziehen muss. „Im Worst Case müsste ich das machen“, sagt Borchmann, der diese Maßnahme selbst als grenzwertig bezeichnet. Dementsprechend sieht er sein Team „als klaren Außenseiter“.

Halterns Trainer Niemöller weiß noch nicht genau, wie seine Verteidigungsreihe am Sonntag aussehen wird. Romario Wiesweg fällt „zu 99 Prozent aus“, sagt Niemöller. Ihn plagt ein hartnäckiger Virus, der ihn auch schon gegen Hamm am vergangenen Sonntag außer Gefecht setzte. Auch Lukas Diericks ist weiterhin nicht dabei. Der Mittelfußknochen sehe aber gut aus, sagt Niemöller. „Wir hoffen, dass er bald mit dem Lauftraining anfangen kann.“

Kapitän Christoph Kasak hat Probleme mit dem Knie. „Er hat keine akuten Schmerzen, merkt aber, dass etwas nicht in Ordnung ist“, erklärt Niemöller. Sein Einsatz sei fraglich. Und auch Tim Forsmann hat Probleme mit dem Knie. „Allerdings nicht so schlimm“, sagt Niemöller. Der Verteidiger musste mit dem Training aussetzten. Halterns Trainer hofft, dass Forsmann spielen kann. „Das wäre sonst blöd“, sagt Niemöller. Zwar können auch Marvin Schurig, Bennet Eickhoff und Lars Pöhlker in der Innenverteidigung spielen, „aber das sind nicht ihre Kernpositionen“, erklärt Niemöller.

„Entscheidende Phase“

Spielerisch werde es seiner Mannschaft nicht reichen, „ein normales Spiel abzuliefern“, sagt Niemöller. Das habe sein Team schon häufiger versucht, doch dann sei es immer auf die Verliererstraße geraten.

„Natürlich merke ich den Spielern auch an, dass die entscheidende Phase der Saison ansteht“, erklärt Halterns Trainer. „Das ist ja eigentlich die schönste Zeit.“ Zehn Punkte rangiert der TuS Haltern vor dem Dritten Westfalia Rhynern. „Wir haben uns eine Basis geschaffen, mit der wir arbeiten müssen“, sagt Niemöller. Das sei allerdings auch für das Trainerteam eine Herausforderung. „Bei den Spielern setzt zwischenzeitlich der Gedankengang ein, ‚was wäre, wenn‘“, sagt der Trainer.

Quelle: Halterner Zeitung

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