TuS I.

Pokal: Team gelingt Sensation in Lippstadt

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins steht der TuS Haltern im Halbfinale des Westfalenpokals. Mit 1:0 setzten sich die Halterner am Samstag in der Verlängerung beim Regionalligisten SV Lippstadt durch. Nur noch einen Sieg ist das Team vom Tag der Amateure entfernt, der jedes Jahr im Fernsehen übertragen wird.

Westfalenpokal, Viertelfinale

Lippstadt – TuS Haltern

0:1 (0:0, 0:0)

Die Entscheidung am Samstag in Lippstadt fiel in der 117. Spielminute. Stefan Oerterer bekam einen langen Ball in den Lauf und lief bis zur Strafraumkante. Dort legte er das Leder quer auf Yannick Albrecht, der Lippstadts Torhüter Jannik Erlmann keine Chance ließ – 1:0 für den TuS Haltern. „Dabei hätten wir das Spiel schon früher entscheiden können“, erklärte Halterns Trainer Magnus Niemöller.

Er schickte sein Team im 4-3-3-System ins Rennen. Mit Lukas Diericks, Nils Eisen und Cedric Vennemann auf den Sechserpositionen konzentrierten sich die Halterner auf Konterfußball. „Dabei war uns der eigene Ballbesitz egal“, erklärte Niemöller.

So kam der Regionalligist nur selten in die torgefährlichen Räume. Die Halterner hingegen ließen weitere Chancen ungenutzt: Jannis Scheuch (18.), Oerterer (76. und 92.) und Albrecht (82.) verpassten es, den Oberligisten bereits früher in Führung zu bringen.

Einwandfreie Leistung

Im Tor verdiente sich Rafael Hester ein Sonderlob des Trainers. „Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir jetzt sind“, sagte Niemöller. Wie auch gegen Herne (2:1) und Meinerzhagen (1:0) zeigte er „eine enorme Präsenz“. Insgesamt sei es eine einwandfreie Leistung seiner Mannschaft gewesen, erklärte Niemöller.

Mit Verl, Rödinghausen und Wiedenbrück stehen drei Regionalligisten im Halbfinale des Westfalenpokals. Auf wen die Halterner treffen, entscheidet sich erst im Januar. Dann werden die Halbfinalspiele ausgelost. Sollten sich die Halterner auch im Halbfinale durchsetzen, wird das Finale des Pokals am Tag der Amateure ausgespielt. Gelingt auch hier den Halternern ein weiterer Sieg, nehmen sie am DFB-Pokal teil.

„Das Kerngeschäft aber bleibt die Oberliga“, erklärte Niemöller. Dort ist sein Team am Sonntag dann bei RW Ahlen (Platz sieben) gefordert. „Bis dahin heißt es für uns, viel Kraft zu tanken“, erklärt der Trainer.

TuS: Hester Kasak, Wiesweg, Vennemann (107. Kallenbach), Eisen, Scheuch (80. Albrecht), Batman (75. Hölscher), Oerterer, Opiola, Diericks (117. Forsmann), Eickhoff

Tor: 0:1 Albrecht (117.)

Quelle: Halterner Zeitung

Fotos: Thomas Braucks / Medienhaus Bauer

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