Fussball U19

U19: Jungs kassieren Niederlage in Lippstadt

Die U19 des TuS Haltern erhielt am vergangenen Sonntag eine Lehrstunde. Gegen den Tabellenführer aus Lippstadt gab es eine auch in der Höhe verdiente 0:6-Niederlage in der Westfalenliga.

A-Junioren-Westfalenliga

SV Lippstadt – TuS Haltern

6:0 (2:0)

Antwort: Die Gastgeber spielten so, wie es das Halterner Trainerteam erwartet hatte. Die ersten beiden Tore entstanden durch lange Bälle über Halterns Abwehrkette. Lippstadts Toptorjäger Jonas Telschow machte wieder mal ein starkes Spiel und traf zum frühen 1:0 (8.). Beim zweiten Tor holte der torgefährliche Stürmer einen Elfmeter heraus, den Francesco Di Pierro verwandelte (21.).

In der Halbzeit habe er noch an seine Spieler appelliert, sich nicht hängen zu lassen, erzählte Halterns Trainer Timo Ostdorf. Die Spieler gehorchten und gaben sich nicht auf. Einen Vorwurf könne er seinen Spielern daher auch nicht machen, so Ostdorf.

In der zweiten Halbzeit stellte der TuS dann auf eine Dreierkette um und ging mehr ins Risiko. Dadurch entstanden Lücken, die der Tabellenführer eiskalt ausnutzte. „Ein Klassenunterschied war deutlich zu sehen“, sagte der Trainer. So eine Niederlage gehöre eben auch mal dazu. Wichtig sei es nun, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Seine Mannschaft sei „auf brutale Qualität gestoßen“, erzählte er mit Blick auf den überragend gestarteten Gegner. Die Lippstädter stehen nach sechs Spieltagen noch ohne Punktverlust und mit einem Torverhältnis von 23:4 an der Spitze der Liga.

An die Liga gewöhnen

Problematisch aufseiten der Halterner seien vor allem auch die vielen Ausfälle gewesen. Insgesamt zehn Spieler standen dem Trainerteam am Sonntag nicht zur Verfügung. „Wir können so viele Ausfälle qualitativ nicht ersetzen“, erklärte der Trainer, der aber auch betont, dass die vielen Verletzten dennoch keine Ausrede seien.

Zudem habe Lippstadt überwiegend mit Spielern aus dem Altjahrgang gespielt, die schon in der vergangenen Saison für Furore sorgten. Man dürfe zudem nicht vergessen, dass die Halterner ein Aufsteiger seien und sich sowohl Trainer als auch Spieler erst noch an die Liga gewöhnen müssen.

Die zweiwöchige Spielpause wolle das Team nun nutzen, um die Spieler vom Sonntag wieder aufzurichten und einige der Verletzten wieder gesund zu kriegen.

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