Fussball U19

U19: 3:1-Sieg im ersten Heimspiel

Die Heimpremiere der U19-Fußballer des TuS Haltern ist geglückt. Nachdem am ersten Spieltag direkt der erste Sieg in Rheine eingefahren wurde, konnten sie nun auch das zweite Spiel für sich entscheiden: Mit einem 3:1 setzte sich das Team der Trainer Timo Ostdorf und Christoph Metzelder gegen die A-Junioren des SC Verl durch.

Westfalenliga, A-Junioren

TuS Haltern – SC Verl

3:1 (2:1)

Bereits nach wenigen Minuten geriet der TuS in seinem ersten Heimspiel in der Westfalenliga in Rückstand. Dario Somma vom SC Verl markierte in der zweiten Minute den frühen Gegentreffer für die ebenfalls mit drei Punkten gestarteten Verler. Es dauerte einige Zeit, bis die Halterner ausgleichen konnten. Neuzugang Nick Schorn traf sehenswert durch einen direkten Freistoß (27.).

Glückliche Halbzeitführung

Nur wenige Minuten später drehte Jeremy Njumbe das Spiel zugunsten der Halterner (30.). Eine leicht abgerutschte Flanke landete am Ende nicht im anvisierten Strafraum, sondern segelte über den überraschten Keeper hinweg und sprang vom Innenpfosten ins Tor. Mit dieser 2:1-Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Allerdings, so betont Trainer Ostdorf, wäre ein Unentschieden zur Halbzeit gerechter gewesen, da die Zuschauer bis dahin ein ausgeglichenes Spiel zu sehen bekamen.

Kontrollverlust In der zweiten Halbzeit begann Verl dann, mehr Druck auszuüben, allerdings ohne großen Erfolg. Seine Mannschaft habe in den zweiten 45 Minuten ein wenig die Kontrolle verloren, erklärt Ostdorf. Dennoch kamen die Verler zu keinen nennenswerten Torchancen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns mehr aufs Verteidigen konzentrieren müssen“, sagt der TuS-Trainer. Dennoch boten sich noch Kontergelegenheiten, die die Halterner größtenteils allerdings nicht gut ausgespielten. Einzig ein Konter in den letzten Minuten sei gut gewesen. Diesen vollendete dann Luca Saewe auch zum 3:1-Endstand (83.).

Insgesamt sei er teilweise zufrieden, erzählt Ostdorf. An den Problemen in der zweiten Halbzeit wolle er nun mit seinem Team intensiv arbeiten. Der Schwerpunkt werde vor allem auf dem Spielverhalten nach Führungen liegen. In den kommenden Spielen müüsse die Mannschaft versuchen, weniger passiv zu agieren und die Kontrolle mehr an sich zu reißen. Denn bekanntermaßen könne man kein Gegentor kassieren, wenn der Ball in den eigenen Reihen gehalten werden könne. „Wir wollen unseren Plan mit Ballbesitz besser umsetzen.“

Als Aufsteiger sei der TuS aber mit den ersten beiden Spieltagen und zwei Siegen zufrieden. Dass spielerisch noch nicht alles so laufe, wie er sich das vorstelle, liege auch daran, dass die Vorbereitung für ihn noch gar nicht beendet ist. Außerdem dürfe man auch nicht vergessen, dass es 16 Neuzugänge gab. Erst nach acht oder neun Spieltagen werde die Vorbereitung für ihn abgeschlossen sein.

Quelle: Halterner Zeitung

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