Fussball TuS II.

U23: „Jolle“ im Interview

Mit sieben Treffern in fünf Spielen ist TuS Halterns Torjäger Julian Göcke der erfolgreichste Torschütze der Fußball-Stadtmeisterschaft. Komplett zufrieden ist er mit dem Turnier aber nicht. „Wir haben uns über die Woche aber gesteigert“, sagt er im Interview. Und erklärt, warum Zuschauer von der U23 der Halterner noch viel erwarten können.

Frage: Ist das Turnier so gelaufen, wie Sie sich das gewünscht haben?

Antwort: Jein. Am Anfang sind wir nicht so richtig in den Tritt gekommen. Wir haben immer mal eine Halbzeit verschlafen, wie gegen Sythen (3:0) oder Lavesum (5:0, Anm. d. Red.). Insgesamt war in dem Turnier viel Licht dabei, aber auch mal Schatten. Das war noch nicht einhundertprozentig.

Frage: Im Finale war dann aber mehr Licht als Schatten …

Antwort: Das Finale war wirklich top. Da habe ich das ganze Potenzial der Mannschaft gesehen. Mit diesem Spiel können wir einfach rundum zufrieden sein. Es war eine super Leistung von Anfang bis zum Ende. Da war nicht nur eine Halbzeit gut, sonder wir haben über 90 Minuten das gezeigt, was wir im Stande sind zu leisten.

Frage: Sehen Sie das Turnier als gutes Zeichen für die Saison?

Antwort: Auf jeden Fall, wir arbeiten sehr viel im Training. Die ganze Woche über haben wir uns gesteigert. Das ist ein sehr guter Fingerzeig. Für die Saison können wir einiges erwarten. Wir haben einen guten Mix aus Jung und Alt. Ein paar Ältere haben wir dabei, die brauchen wir auch. Aber auch die jungen Spieler haben viel Potenzial. Das lässt hoffen.

Frage: Was ist das Ziel der Mannschaft für die kommende Saison?

Antwort: Das Ziel sollte sein, wieder oben mitzuspielen. Die ersten fünf Plätze sollten drin sein. Im vergangenen Jahr sind wir Sechster geworden. Wir wollen uns steigern, die ersten fünf Plätze sind das Ziel.

Frage: Das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert. Wie funktioniert das Zusammenspiel?

Antwort: Ein paar ältere Spieler sind weggegangen. Marian, mein Bruder, ist nicht mehr da, Tim Abendroth auch nicht mehr. Das waren Säulen der Mannschaft. Dafür springen aber jetzt andere in die Bresche, wie Patrick Brinkert oder Oliver Quinkenstein. Die übernehmen die Verantwortung. Der Mix wird auch diese Saison wieder klappen, das wird funktionieren.

Frage: Neben neuen Spielern haben Sie auch ein neues Trainerteam. Wie läuft die Zusammenarbeit?

Antwort: Die läuft wirklich super. Das funktioniert sehr gut. Mit Marek Swiatkowski und Thomas Lange macht es einfach Spaß, das Training ist gut. Ich merke, dass sie wahnsinnig viel Kompetenz mitbringen im fußballtaktischen Bereich.

Frage: Machen Swiatkowski und Lange etwas anders, als ihre Vorgänger Daniel Haxter und Tim Abendroth?

Antwort: (überlegt.) Wir arbeiten noch intensiver im fußballtaktischen Bereich. Da können wir sehr viel lernen. Aber auch Tim und Daniel hatten da viele Kompetenzen. Tim kommt sehr über die emotionale Schiene, er ist ein richtiger Anpeitscher.

Frage: Was ist noch zu tun bis zum Saisonstart?

Antwort: Wir haben noch ein bisschen Zeit. Natürlich gibt es immer etwas zu tun. Das Turnier haben wir die ganze Zeit im 4-4-2-System gespielt. Irgendwann ist es auch an der Zeit, mal andere Systeme einzuüben. Wir müssen auch mal mit einer Dreierkette spielen, oder auch mit einer Überzahl im Mittelfeld. Wir haben noch viele Abläufe, die noch nicht funktionieren, wie zum Beispiel bei Standards. Wir können uns jetzt nicht zurücknehmen.

Quelle: Halterner Zeitung

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen